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Vedamagazin bringt Artikel rund um das uralte, zeitlose Menschheitswissen der  Veden, das in Indien überliefert und heute dem Westen zugänglich gemacht wird: Ayurveda, Vastu, Meditation, Yoga, Vedische Wissenschaft, Kultur, Astrologie und Architektur.
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aus dem Inhalt
Die Wissenschaft des authentischen Jyotish ist ein präzises System, das die Trends des Lebens beschreibt oder die Qualität einer Lebensphase. Dabei wird gleichzeitig der freie Willen des Menschen mit einbezogen, die individuelle Geschwindigkeit seiner Entwicklung sowie seine soziale und nationale Herkunft. Von Siebelt Meyer (Jyotish Shastri).
Was ist der Status unseres Menschseins? Ost und West, zwei Alternativen: Haben wir als Ich Anteil an einem Göttlichen ICH? Oder sind wir als ‚Person’ begabt mit eigener, von Gott getrennter Existenz und eigenem Ich? Der entscheidende Unterschied von Ost und West lässt sich anhand der zentralen Frage aufzeigen: „Wer sind wir als ‚Ich’?“. Von Wolfgang Bödefeld.
Die altindische Mathematik steckt voller Überraschungen. Sie unterscheidet sich deutlich von unseren Rechenmethoden: sie ist wesentlich einfacher und schneller. Mit dieser faszinierenden Rechenkunst können selbst Mathe-Muffel Gefallen am Rechnen finden – angesichts des PISA-Dilemmas ein vielversprechender Ansatz. Von Armin Schonard und Cordula Kokot.
Schwung, Lebensfreude, Körperlichkeit und Erotik verbinden sich mit dem Gedanken an Tanz, während wir Yoga als statisch, nach innen gekehrt und ganz und gar nicht lustvoll betrachten. Was verbindet diese beiden so entgegengesetzten Sphären? Und welche Energien setzt ihre Verbindung frei? Die Tanztherapeutin Gabriele Klaiber taucht in das Geheimnis ein.
In seinem neuen Buch zeigt der Chemiker und Qualitätsmanager Dr. Harald Maschler Analogien zwischen der modernen Naturwissenschaft und dem Veda. Das Wissen über die Anwendung der Prinzipien der Vedischen Wissenschaft soll zu einer nachhaltigen Verbesserung des individuellen und kollektiven Lebens führen. Rezension von Rita Baumann.
Die Astronomie betrachtet den leeren Raum (Weltraum) heute nicht als von vornherein vorhanden, sondern als Schöpfung des Einheitlichen Feldes. Neue Feldtheorien gehen davon aus, dass der Raum nicht beliebig teilbar ist. Seine kleinste Entfernung, die Planck-Länge, wird bereits im Veda überraschend exakt beschrieben. Von Dr. Heinz A. Krug.
Jahrtausende lang bewahrte Indien einen Schatz, der von der UNESCO als „Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit“ geehrt wurde. Doch eine Sicht als Museumsstück, als voluminöses Werk naiv-frömmelnder Kultur, ist zu hochmütig, um die im Veda verborgene höchste Weisheit zu erkennen. Von Eberhard C. Friedrich.
Astrologie basiert auf der Erkenntnis, dass die planetarische Konstellation zum Zeitpunkt der Geburt alle Informationen über einen Menschen widerspiegeln. Im Gegensatz zur Westlichen Astrologie verwendet "Joytish" die exakten Planetenpositionen und berücksichtigt bei der Horoskopanalyse eine Vielzahl zusätzlicher Parameter. Von Norbert Jonas.
Der Rik-Veda ist das älteste überlieferte Zeugnis indoeuropäischer Sprache. Dass der Klang des Veda über Jahrtausende hinweg bis in unsere Tage erhalten blieb, liegt an seiner starken Ausstrahlung und seiner Kraft, dem Zuhörer die Anfänge seiner eigenen Kultur und die kosmische Natur des Menschen ins Gedächtnis zurück zu rufen. Von Jan Müller.
Der Name des Ayurveda ist zugleich Programm dieser uralten Wissenstradition der Menschheit. Er beschreibt ein umfassendes System, das viele unterschiedliche gesundheitsfördernde Maßnahmen und Therapieverfahren für die verschiedenen Aspekte des Lebens nutzt, die zusammen helfen sollen, vollkommene Gesundheit zu erlangen und ein langes glückliches Leben zu führen.
Die kosmische Wirklichkeit hat bisher noch kaum Eingang in unseren Alltag gefunden, obwohl die von Albert Einstein begründete moderne Kosmologie uns zahlreiche grundlegend neue Erkenntnisse geschenkt hat. Nicht nur die wissenschaftliche Avantgarde beschäftigt sich mit dem Kosmos: die vedische Wissenschaft des Vastu fördert einen kosmisch ausgerichteten Lebensstil. Von Dr. Bernd F. Zeiger.
Die Vedische Astrologie "Jyotish" hat nicht nur das Ziel, die Zukunft vorauszusagen, sondern negative Einflüsse abzuschwächen oder ganz und gar zu eliminieren. "Vermeide die Gefahr, bevor sie gekommen ist!" heißt es in den Veden. Durch das gezielte Tragen eines Edelsteines können die Schwächen eines Menschen ausgeglichen werden. Von Astrid Reick.



Der Ayurveda entstand aus sich selbst heraus und hat seinen Ursprung, so sagen die indischen Rishis, im Bewusstsein eines jeden Menschen. So erkannte auch der ayurvedische Arzt Sushruta bereits vor 2600 Jahren, was perfekte Gesundheit ist: wenn sich der Körper im Gleichgewicht befindet, Verdauung und Stoffwechsel gut arbeiten und sich Seele, Geist und Sinne im Zustand dauerhaften Glücks befinden. Von Frank W. Lotz.
Der Kultregisseur praktiziert seit gut 30 Jahren zweimal täglich die Transzendentale Meditation. David Lynch fühlt sich damit auf dem "Superhighway" zur Erleuchtung, weil er direkt von der ersten Meditation an den Schlüssel in die Hand bekam, der "die Tür zum Einheitlichen Feld öffnet". Dort erlebte er reine Seligkeit, meint Lynch, dies träfe nicht auf andere Formen der Meditation zu. Interview von Noah Rothbaum.
Es ist einfach ein himmlisches Gefühl, morgens topfit aufzuwachen und sich mit Begeisterung in den Tag zu stürzen. Gute Laune schon beim Aufstehen, den ganzen Tag über gleichmäßig tatendurstig und erfolgreich, dabei - wie selbstverständlich - eine knackige, vitale Ausstrahlung. Wer möchte das nicht? Den meisten von uns kommt diese Vision im Berufsalltag allerdings eher wie ein Wunschtraum vor - und ist doch mit einer Reihe kleiner Tricks auch im täglichen Leben in kurzer Zeit erreichbar. Dies behauptet zumindest der Maharishi Ayurveda, wörtlich die Wissenschaft vom langen Leben. Von Dr. Karin Pirc.
Sthapatya-Veda ist heute weltweit bekannt als das älteste und umfassendste System der Architektur im Einklang mit den lebensunterstützenden Gesetzen der Natur. Diese Architekturlehre berücksichtigt den Einfluß von Sonne, Mond und Planeten auf die Erde und ist auf diese Weise darauf abgestimmt, das Individuum mit dem Kosmos in Einklang zu bringen. Die nach Vastu-Vidya gebauten Häuser schaffen ideale Lebensbedingungen, durch die die Bewohner beste Gesundheit, Glück, innere und äußere Erfüllung genießen können. Von Christian Schweizer (Architekt).
Die Sthapatya-Veda Entwürfe gehen auf die vielfältigen und individuellen Gestaltungswünsche der Bauherren ein. Niedrigenergie- oder Fertighäuser, Vedische Siedlungen, Bürogebäude soder Europas größtes Holzhaus - alles wurde nach den Regeln des Maharishi Sthapatya-Veda entworfen. Von Christian Schweizer (Architekt).

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Vishnu

Bild: Vishnu

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Heutiger Vedischer Feiertag: Vishnu - Ekadashi Jaya
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Weisheit des Augenblicks
... wenn die äußere Welt unterginge, so wäre einer von uns fähig, sie wieder aufzubauen, denn Berg und Strom, Baum und Blatt, Wurzel und Blüte, alles Gebildete in der Natur liegt in uns vorgebildet, stammt aus der Seele, deren Wesen Einigkeit ist, deren Wesen wir nicht kennen, das sich uns aber zumeist als Liebeskraft und Schöpferkraft zu fühlen gibt. (Emil Sinclair alias Hermann Hesse in „Demian“)
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Veda

Wissen. Das uralte, zeitlose Menschheitswissen der Veden, wurde in Indien über Jahrtausende hinweg - erst mündlich in Versform, später auch in Schriftform - überliefert. Vedisches Wissen wurde in den letzten Jahrzehnten auch im Westen zugänglich gemacht und übt hier einen wachsenden Einfluss aus. Zu den bekanntesten der zahlreichen Vedischen Wissensgebiete zählen Ayurveda, Meditation, Yoga, Vastu (Architektur), Jyotish (Astrologie). Die Gesamtheit Vedischen Wissens ("der Veda") umfasst nahezu alle Bereic...

 

 

Ayurveda

Dieser Zweig des Vedischen Wissens befasst sich mit der Gesundheit und zielt auf ein langes, gesundes Leben, frei von Einschränkungen und Problemen. Wörtlich bedeutet Ayurveda "Wissen vom langen Leben". Dabei umfasst diese Wissenschaft sowohl das Diagnostizieren und Heilen von Krankheiten, als auch eine gesunde und ausgewogene Ernährungs- und Lebensweise. Die sehr natürlichen Anwendungen des Ayurveda basieren auf einem umfassenden System, das alle Lebensaspekte und deren Zusammenhänge berücksichtigt. ...

 

 

Meditation

Meditation ist eine stille, in der Regel geistige Handlung, die den Körper entspannen und den Geist auf seine innere Mitte ausrichten soll. In einer Zeit voll von Zeitdruck und Stress kann Meditation nicht nur ein erholsames Gegengewicht zu diesen Begleiterscheinungen der Moderne bieten, sondern ganz allgemein die Gesundheit fördern. Als höchstes Ziel der Meditation gilt jedoch seit Menschengedenken das Erreichen der Erleuchtung. Eine sehr verbreitete und wissenschaftlich vielfach überprüfte Meditati...

 

 

Yoga

Sinngemäß heißt Yoga "Vereinigung", "Integration" oder "Einheit", was bedeutet, dass der Yoga ausübende (Yogi) damit einen Weg zum völligen Einssein mit der Welt beschreitet. Die im Westen bekannteste Yoga-Disziplin der Asanas, beschreibt Übungen (Körperstellungen), die der Geist-Körper-Integration dienen. Eine weitaus grundlegendere Yoga-Technik ist die Meditation; darüber hinaus beschreibt Yoga Wege zum Erlangen "übernatürlicher" Fähigkeiten (Sidhis), wie z.B. der Levitation.

 

 

Jyotish

Jyotish ist die Vedische Astrologie, eine exakte Wissenschaft von Zeit und Raum, deren Ziel es ist, Licht in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu bringen.

 

 

Sthapatya Veda

Diese Vedische Lehre vom Bauen (auch genannt Vastu) befasst sich allgemein mit Proportionen, Ausrichtung und anderen wichtigen Eigenschaften, die nötig sind, um Gebäude aber auch ganze Städte im Einklang mit den Kräften der Natur zu errichten. So beschreibt Stapathya Veda z.B., dass Häuser am besten so ausgerichtet sein sollten, dass ihr Eingang exakt im Osten liegt. Auch der Verwendung natürlicher Baumaterialien wird Bedeutung geschenkt, ebenso wie der Anordnung der Räume innerhalb von Häusern. Ziel ist es...

 

 

Vishnu

"Der Erhalter", einer der drei Vedischen Hauptgötter.

 

 

Jaya

Jaya führt zum Sieg.

 

 

Vishnu

"Der Erhalter", einer der drei Vedischen Hauptgötter.

 

 

Devata

Devata (Devas) sind Aspekte des Veda, dessen unterschiedliche Eigenschaften und Qualitäten traditionell als sinnbildliche Charaktere (inkarnierte Gottheiten) dargestellt werden.

 

 

Veda

Wissen. Das uralte, zeitlose Menschheitswissen der Veden, wurde in Indien über Jahrtausende hinweg - erst mündlich in Versform, später auch in Schriftform - überliefert. Vedisches Wissen wurde in den letzten Jahrzehnten auch im Westen zugänglich gemacht und übt hier einen wachsenden Einfluss aus. Zu den bekanntesten der zahlreichen Vedischen Wissensgebiete zählen Ayurveda, Meditation, Yoga, Vastu (Architektur), Jyotish (Astrologie). Die Gesamtheit Vedischen Wissens ("der Veda") umfasst nahezu alle Bereic...

 

 

Vedische Rezitation

Das Rezitieren ("Chanten") und das Anhören von Texten aus der Vedischen Literatur soll das kreative Potential von Körper und Geist kultivieren. Dabei steht weniger das intellektuelle Verständnis der Inhalte im Mittelpunkt, als die auf Resonanz beruhend Wirkung der Klänge. Die Unesco erklärte die Vedischen Rezitationen zum Weltkulturerbe.

 

 

Chant

"Vedic Chanting" - Vedische Gesänge oder Sprechgesänge sind melodische Rezitationen Vedischer Texte nach genauen Regeln (so ist z.B. jeder Hymne ein bestimmtes Versmaß zugordnet), die in Indien seit Jahrtausenden überliefert wurden.

 

 

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