| Bereich |
Thema |
|---|---|
| Ayurveda | Dank an die Ayurvedische Medizin |
| Ayurveda | Zubereitung und Mischung ayurvedischer Tees |
| Ayurveda | Dosha-Selbsttest: Tridosha |
| Vastu | Vastu-Ausbildung und Gartenbau |
| Vedamagazin | Vedische Zitate und Grußkarten-Bilder |
| Vastu | Farbe für's Badezimmer |
| Ayurveda | Konsitiutionstyp und Lebenspanne |
| Vastu | Stapathya-Veda Häuser |
| Vedamagazin | Vedamagazin am Kiosk |
| Gesundheit | Gen-Milch |
| Ayurveda | Ärzte oder Heilpraktiker in meiner Nähe |
| Vastu | Spiegel im Sthapatya-Veda |
Einen lieben Gruß, L.S.
Vedamagazin:
Uns ist kein derartiges Buch bekannt, wenn man einmal von den Original-Schriften des Ayurveda (wie den Samhitas von Charaka und Sushruta) absieht. Doch selbst diese Samhitas dürften keine praxistauglichen Rezepturen bereitstellen. Bitte bedenken Sie, dass der Ayurveda weitaus mehr ist, als ein wenig Kräuterkunde. Warum sollten die indischen Ayurvedaärzte sonst ein Studium benötigen, das länger dauert, als das von westlichen Medizinern?
Man nennt den Ayurveda "ganzheitliches Wissen", weil ein umfassendes Gefüge vieler vedischer Aspekte die Ganzheit des Wissens bildet. Mit Teilwissen geschaffene Lösungen können deshalb nicht nur wirkungslos, sondern schlimmstenfalls sogar schädlich sein.
Selbst wenn man als ayurveda-interessierter Laie an die Rezepturen heran käme, fehlten einem noch die Erfahrung und das Wissen um die nötige Beschaffenheit und Behandlung der Zutaten. Der Herstellungsprozess vieler ayurvedischer Kräuterprodukte ist so ausgeklügelt und vielschichtig, dass man ihn nur schwer nachahmen könnte. So müsste man z.B. auf die korrekten Zeiten von Aussaat und Ernte achten, welche von vedischen Experten berechnet werden - um nur einen von vielen Aspekten zu nennen. Sie werden hier im Westen kaum Rohstoffe finden, die auch nur annähernd die nötige Qualität haben und manche werden sie hierzulande wohl überhaupt nicht finden.
Wir empfehlen deshalb, auf die in Indien gefertigten Endprodukte seriöser, qualitäts- und biozertifizierter Hersteller zurück zu greifen.
Vielen Dank im voraus. V.
Vedamagazin:
Der Dosha-Selbsttest kann nur einen "ersten Eindruck" von der Verteilung Ihrer Doshas geben. Für eine exakte Analyse Ihrer Konstitution bedarf es natürlich der Expertise eines Ayurveda-Arztes oder -Heilpraktikers, insbesondere falls Sie spezielle Ungleichgewichte oder Krankheiten hätten (siehe ggf. hier).
Das genannte Ergebnis (45/51/44) deutet auf ein recht ausgeglichenes Verhältnis Ihrer Doshas hin, mit einem nur leicht höheren Pitta-Wert. In diesem Fall ließe sich allein aufgrund des Tests keine Empfehlung ableiten, bestimmte Doshas auszugleichen.
Die aktuelle Dosha-Konstitution verändert sich ständig, abhängig von Tages- und Jahreszeit, Wetter, Ernährung, Tätigkeiten, Tages- und Schlafrhythmus, familiärem und sozialem Umfeld. So ist es z.B. ganz natürlich, dass im Sommer Pitta etwas stärker ausgeprägt ist, als in den kühleren Jahreszeiten. Sie könnten deshalb eine für den Sommer allgemein empfohlene leichte Pitta-Reduzierung gemäß den Ernährungsempfehlungen betreiben, indem Sie übermäßig Pitta-steigernde Einflüsse (z.B. große Hitze) und Nahrungsmittel (sehr scharfe Gewürze) vermeiden.
Als Ratgeber für einen Dosha-ausgleichenden Umgang mit tages- und jahreszeitlichen Zyklen, sowie für allgemeine Tipps für eine ayurvedische Lebensweise empfiehlt sich das Buch "Ayurveda für jeden Tag" von Dr. Ernst Schrott, ISBN: 3442161312 (Details).
Vedamagazin:
Zu den in Deutschland angebotenen Vastu-Ausbildungen liegen uns leider keine genauen Informationen oder Erfahrungsberichte vor. Wir wissen lediglich, dass solche Kurse hier gelegentlich stattfinden. Wesentlich mehr Möglichkeiten gibt es natürlich in Indien.
Wir geben grundsätzlich zu bedenken, dass eine qualifizierte Anwendung von Vastu mehrerer Grundlagen bedarf, um nicht zur Lifestyle-Quacksalberei zu werden. Dazu gehören fachliche Grundlagen (Ausbildung in Architektur, Gartenbau o.ä.), aber insbesondere auch ein ganzheitliches Vedisches Fundament, welches im Bewusstsein (Meditation/Yoga) begründet und durch Kenntnisse (Vedische Kosmologie, Jyotish, Ayurveda) belebt ist. Veda steht immer für Ganzheit, Halbwissen könnte zu Verwässerung und Unwirksamkeit führen, schlimmstenfalls sogar Schaden anrichten. Deshalb wird in Indien von alters her auf eine fundierte, intensive (und oft auch recht lange) Ausbildung Wert gelegt.
Zum Gartenbereich: Vastu und Sthapatya-Veda kann man auch allgemein als die Lehre der Proportionen in Harmonie mit dem Kosmos sehen. Es geht also nicht nur um Häuser und deren Einrichtung, sondern auch um deren nähere und weitere Umgebung. Somit umfasst Vastu auch Gartenbau und Stadtplanung.
Ein schönes Beispiel für einen Vastu-Garten können Sie auf diesem Satellitenbild sehen:
Größere Kartenansicht
Vedamagazin:
Liebe(r) R. B., Ihre netten Leserbriefe erfreuen uns immer ganz besonders - herzlichen Dank dafür! Leider können wir die Herkunft der einzelnen Zitate nicht mehr genau nachvollziehen, da die Sammlung im Lauf von etlichen Jahren allmählich entstanden ist. Neben der herausragenden Bhagavad-Gita-Übersetzung von Maharishi Mahesh Yogi greifen wir auf verschiedene andere Quellen zurück. Von den Upanishaden gibt es Übersetzungen von Paul Deussen (1845-1919) online unter 12koerbe.de/hanumans/deussen.htm (auf der Seite ganz unten befinden sich Links zu den einzelnen Werken), nur ist die Seite nicht besonders übersichtlich. Ansonsten dürfte das mit über 1000 Seiten sehr umfangreiche Buch Upanishaden. Die Geheimlehre des Veda (Deussen-Übersetzungen) ein guter Tipp sein. Herzliche Grüße und alles Gute.
Freue mich auf ihre Anwort.
Vedamagazin:
Uns sind leider keine verlässlichen und eindeutigen Quellen zu solchen speziellen Fragen bekannt. Während es z.B. Quellen gibt, die behaupten, gemäß Vastu (der Vedischen Architektur) wären für Schlafzimmer feurige Farben zu empfehlen, rät Ayurveda (die Vedische Gesundheitslehre) davon ab, da eine solche Steigerung von Temperament und Aktivität zu Schlafproblemen führen kann.
Im Fall Ihres Badezimmers können Sie allerdings die Vastu-Empfehlung (hell, pastellfarben) leicht mit der für Sie oder Ihre Familie (gemäß Ayurveda) am besten passenden Farbe kombinieren. Für das Ermitteln der individuell passenden Farbe sollten Sie in dem Buch "Ayurveda - Das Geheimnis Ihres Typs" von Dr. Ernst Schrott alle nötigen Informationen finden (siehe Media-Tipps: Ayurveda).
Hallo liebes Vedamagzin!
Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit Ayurveda und mit der Zeit hab ich auch schon einige Bücher zu diesem Thema gelesen. Mein Aktuelles Buch ist von Volker Christmann mit dem Titel 21 Schritte zur Glückseeligkeit. Schon auf den ersten Seiten bin ich auf Etwas gestoßen was mich zum nachdenken gebracht hat. Mein Konsitiutionstyp ist Vata. Zu diesem Thema steht im Buch drin, das Vata Typen eine eher kurze Lebenspanne haben. Zu den beiden anderen Typen steht zur Lebenspanne nichts drinnen, was ich sehr komisch finde! Bei den Test zum Konsitiutionstyp steht das kein Dosha besser oder schlechter ist. Doch mit dieser Aussage find ich, steht das ganze ja doch irgendwie in einer negativen Wertung! Stimmt denn diese Aussage?
Vedamagazin:
Mit solchen Aussagen sollte man sehr vorsichtig sein. Bei jedem Menschen sind immer ALLE Doshas vorhanden, nur die Balance zwischen Vata, Pitta und Kapha variiert, wodurch die entsprechenden Tendenzen mehr oder weniger stark ausgeprägt sind. Aber auch hier muss man genau unterscheiden: Ihre aktuelle Dosha-Konstitution verändert sich ständig, abhängig von unzähligen Faktoren, wie Tages- und Jahreszeit, Wetter, Ernährung, Tagesrhythmus, Beschäftigung, familiärem und sozialem Umfeld und vielem mehr. Dagegen gibt es von Geburt an eine unveränderliche Grundkonstitution (Prakriti), die nur erfahrene Ayurveda-Experten ermitteln können. Diese Grundkonstitution ist jedoch bei der Bewertung der Lebenszeit weitaus wichtiger als die aktuelle Konstitution. Darüber hinaus berücksichtigt eine qualifizierte Analyse nicht nur die drei Dosha, sondern auch noch jeweils fünf (also insgesamt 15) Subdoshas, die wesentlich detailliertere Rückschüsse zulassen.
Falls es überhaupt Sinn macht, mittels Ayurveda die Lebenszeit zu ermitteln, sind zu solch einer Analyse eine Vielzahl von Faktoren zu berücksichtigen. Das Hauptwerk des Ayurveda, die Charak Samhita, zählt dafür mehrere Dutzend Kriterien auf - die Konstitution (Doshas und Subdoshas) ist dabei nur eines von sehr vielen anderen. Eine solche Diagnose kann nur ein sehr guter, erfahrener Ayurvede-Arzt (Vaidya) erstellen. Ohne eine solche eingehende Untersuchung lässt sich keine fundierte Aussage treffen; jede andere Aussage über die Lebensspanne wäre unzutreffend und fahrlässig. Sie können also die Befürchtung bezüglich einer verkürzten Lebenszeit getrost vergessen!
Ziel des Ayurveda ist nicht nur die Gesundheit und Lebensqualität zu fördern, sondern auch die Lebenszeit zu verlängern. Dabei geht der Ayurveda von einer normalen Lebenspanne von mindestens 100 Jahren aus. Übrigens wäre es dem Ayurveda zufolge durchaus möglich, eine ggf. diagnostizierte lenbensverkürzende Disposition (was in Ihrem Fall absolut nicht der Fall ist!) auszugleichen. Dafür stellt der Ayurveda verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Verfügung.
Wir hätten gern Informationsmaterial über stapathyavedische Häuser mit Preisen.
Vedamagazin:
Wir empfehlen Ihnen diesbezüglich, Kontakt mit unserem Autoren aufzunehmen:
Dipl.-Ing. Christian Schweizer, Freier Architekt, Freier Stadtplaner
Am Schaafsweg 15, D-41849 Wassenberg-Effeld,
Tel. 49 (0) 2432-9859939, Fax 49 (0) 2432-9859940,
E-Mail: sthapan[at]arcor.de.
Weitere Informationen und Bilder finden Sie auch unter www.vedahaus.com.
Kann ich das Vedamagazin kaufen oder ist es ausschließlich online zu lesen? Würden Sie mir, bitte, Informationen darüber zukommen lassen? Danke!
Vedamagazin:
Unsere Zeitung ist bislang nur als Online-Magazin verfügbar.
Danke für den aktuellen Bericht über Landliebe "Gen Milch". Unsere Familie wird sich dieses "Produkt" nicht mehr in den Magen kippen sondern in den Abguß verwerfen.
Wie finde ich ayurvedische Ärzte oder Heilpraktiker in meiner Nähe?
Vedamagazin:
Auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Ayurveda können sie nach ayurvedischen Ärzten und Heilpraktikern, sowie nach Gesundheitszentren und Kurhäusern in Ihrer Gegend (Deutschland, Österreich oder Schweiz) suchen.
Unser Haus hat einen Nordeingang und innen einen quadratischen Flur/ Entree. Wo soll in diesem Flur ein Spiegel hingehängt werden?? Nord/Ost oder Süd/West.... oder......?
Vedamagazin:
Allgemein legt Sthapatya-Veda / Vastu weniger Wert auf Details wie die Anordnung von Einrichtungsgegenstände oder die Verwendung von Farben. So spielen auch Spiegel eine weitaus untergeordnetere Rolle, als dies z.B. im Feng Shui der Fall ist. Vastu beschäftigt sich vorrangig mit den kosmischen Aspekten wie dem harmonischen Einklang mit den Bahnen der Gestirne, der Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen, sowie mit Proportionen und Baumaterialien.
Zur Verwendung von Spiegeln lassen sich trotzdem einige Randbemerkungen finden. Sie sollten an einer Wand im Norden, Osten oder Nord-Osten fest angebracht werden. Die Form sollte rechteckig sein, am besten ein Quadrat oder ein "doppeltes Quadrat" (Länge = doppelte Breite). Des Weiteren wird empfohlen, keine zerbrochenen Spiegel im Haus aufzubewahren.
In Schlafzimmern sollten Spiegel (übrigens ebenso wie Elektrogeräte) vermieden werden. Dies gilt besonders für frisch verheiratete Paare, die andernfalls eine harmonische Beziehung behindern würden. Auf keinen Fall sollte ein Spiegel so angeordnet sein, dass er beim Schlaf irgendeinen Körperteil reflektiert.
Leben aus der Fülle: Transzendentale Meditation nach Maharishi Mahesh Yogi von Bernhard Müller-Elmau




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