Auch Gelegenheitsrauchen schädigt die Gesundheit

Arterien funktionieren noch Tage nach Zigarettenkonsum schlechter

Athens (pte) - Wer glaubt, durch einen nur gelegentlichen Griff zum Glimmstängel dessen negativen gesundheitlichen Folgen aus dem Weg zu gehen, wird von einer aktuellen Untersuchung der University of Georgia eines Besseren belehrt: Selbst eine Woche nach dem Konsum einer Zigarette lassen sich noch Verschlechterungen der Arterienfunktion erkennen. Über die Ergebnisse dieser Studie berichtet am heutigen Mittwoch das Online-Portal des Wissenschaftsmagazins Science.

Dass Vielraucher in ihrer Arterienfunktion beeinträchtigt sind, ist schon länger bekannt. Nicht erforscht war hingegen, wie es um Gelegenheitsraucher steht, die weniger als eine Packung Zigaretten pro Woche rauchen. Um dies zu ermitteln, wurden 18 Studenten zu einem Experiment geladen. Jeweils die Hälfte waren Nichtraucher und Gelegenheitsraucher, die jedoch mindestens zwei Tage vor der Untersuchung nicht geraucht hatten. An ihrem Oberarm wurde eine aufgeblasene Blutdruckmanschette befestigt, die den Blutfluss zum Unterarm für gewisse Zeit verringerte. Nach einer schnellen Entfernung der Manschette wurde gemessen, wie die Hauptarterie am Unterarm auf den plötzlich verstärkten Blutfluss reagierte.

Das Ergebnis zeigte, dass sich der Genuss auch einzelner Zigaretten auf die Gesundheit auswirkt: Um ganze 36 Prozent schlechter war die Reaktion der Arterien der Gelegenheitsraucher im Vergleich zu denen ihrer abstinenten Kollegen. Man maß daraufhin bei den Gelegenheitsrauchern ein zweites Mal, dieses Mal unmittelbar nach einer Zigarette. Eine weitere Verschlechterung der Arterienfunktion um 24 Prozent stellte sich ein.

"Wir fanden heraus, dass wiederholtes Zigarettenrauchen, auch wenn es nur gelegentlich geschieht, das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen bei sonst gesunden jungen Erwachsenen erhöht", kommentiert Lee Stoner, Hauptautor der Studie, die Ergebnisse. Je gesünder eine Arterie ist, desto eher kann sie sich auf Änderungen im Blutstrom einstellen. Eine verschlechterte Empfindlichkeit der Arterien, die mit dem medizinischen Terminus der "fluss-mediierten Dilatation" bezeichnet wird, ist ein frühes Anzeichen eines arteriellen Schadens, der oft einer Herz-Kreislauf-Erkrankung vorausgeht.

Quelle: Pressetext


Dieser Artikel wurde am 09.10.2008 im Vedamagazin veröffentlicht.
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