Olivenöl als Appetitzügler

Ungesättigte Fettsäuren senken zudem Cholesterinspiegel

Rom (pte) - Eine Gruppe italienischer und amerikanischer Wissenschaftler an der University of California hat die Appetit regulierende Wirkung von Olivenöl nachgewiesen. Die in diesem Speiseöl enthaltenen einfach ungesättigten Fettsäuren setzen ein Hormon frei, das das Hungergefühl reduziert und den Cholesterinspiegel senkt.

"Die im Olivenöl enthaltene Ölsäure wird von den Zellen des oberen Darmtraktes zu Oleylethanolamid (OEA) verarbeitet," erklärt Projektleiter Daniele Piomelli. Diese werden von den Nervenenden in Signale der Appetithemmung und vom Gehirn in ein Gefühl von Sättigkeit umgewandelt. "Ein ähnlicher Effekt wird auch beim Verzehr von Walnüssen und Avocados erzielt." Damit könnten Gewichtsabnahmen ohne Hungern oder einseitige Diäten erreicht werden.

Gleichzeitig jedoch spricht Piomelli eine Warnung aus: Industriell hergestellte Lebensmittel, selbst wenn sie einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren aufweisen, können zur Fettleibigkeit beitragen, da sie meist sehr geringe Mengen an Ölsäure enthalten. Auch Proteine , bei denen eine Appetit regulierende Wirkung nachgewiesen ist, hätten nicht den gleichen Effekt.

Es sei durchaus vorstellbar, den Kampf gegen das zunehmende Phänomen der Fettleibigkeit und gegen Essstörungen künftig durch OEA-haltige Pharmazeutika zu gewinnen. Einzelheiten der Untersuchung über die Wirkung von Olivenöl auf das menschliche Appetitzentrum sind in der Fachzeitschrift "Cell Metabolism" veröffentlicht worden. "Jetzt gilt es herauszufinden, ob der dargestellte Mechanismus bei übergewichtigen und fettleibigen Personen nicht oder nur mangelhaft funktioniert", meint der italienische Wissenschaftler abschließend.

Quelle: Pressetext


Dieser Artikel wurde am 17.11.2008 im Vedamagazin veröffentlicht.
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