Optimismus ist dem Menschen angeboren

Großteil der Menschheit erhofft ein besseres Leben

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Wien (pte) - Weder die Finanzkrise noch Kriege und Hungersnöte halten Menschen davon ab, Optimisten zu sein. Zu diesem Schluss kommen Forscher der University of Kansas anlässlich der Jahresversammlung der US-Psychologen in San Francisco. Laut einer weltweiten repräsentativen Umfrage unter 150.000 Erwachsenen aus 140 Ländern erwarten 89 Prozent der Weltbevölkerung, dass die kommenden fünf Jahre mindestens ebenso gut verlaufen wie die aktuelle Situation. Lautete die Frage, wie das Leben in fünf Jahren aussehen würde im Vergleich zu dem Stand vor fünf Jahren, erwarten sogar 95 Prozent positive oder zumindest keine negativen Veränderungen.

"Das zeigt, dass Optimismus ein universelles Phänomen ist", interpretiert Studienleiter Matthew Gallagher die Ergebnisse. Im Ländervergleich versprühen die Iren am meisten Optimismus, gefolgt von den Brasilianern, Dänen und Neuseeländern. Düstere Zukunftsaussichten haben Zimbabwe, Ägypten, Haiti und Bulgarien. Die demografischen Faktoren wie Alter oder Haushaltseinkommen haben scheinbar kaum Einfluss auf den Optimismus des Einzelnen.

Bedenken gegenüber den Ergebnissen äußert Peter Zellmann vom Institut für Freizeit- und Tourismusforschung im pressetext-Interview. "Der Teufel steckt in den Details der Fragestellung, die bei der Studie nicht veröffentlicht wurden." Die Kommunikation von Optimismus sei in Krisenzeiten für die Wirtschaft vorteilhaft, und Befragungen wie die eben präsentierte könne man sehr leicht nach den Wünschen des jeweiligen Auftraggebers orientieren. "Wertfreie Botschaften existieren kaum, zudem verstärken schon leichte Übersetzungsunterschiede in den jeweiligen Ländern die Fehlerquote."

Auch Zellmann erkennt, dass der Mensch grundsätzlich positiv programmiert ist, da dies für seine Grundaufgabe - das Meistern des Lebens - wesentliche Voraussetzung sei. "Diese Aussage mit der aktuellen Wirtschaftssituation zu verknüpfen, hat jedoch wenig mit Information und Aufklärung zu tun", so der Zukunftsforscher.

Quelle: Pressetext


Dieser Artikel wurde am 26.05.2009 im Vedamagazin veröffentlicht.
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