Studie: Yoga und Meditation sind feste Größen in Deutschland

Jede sechste Führungskraft und insgesamt fast 13 Millionen praktizieren Yoga oder Meditation

Mainz – Jeder fünfte Deutsche (19,7 Prozent) und jede sechste deutsche Führungskraft (16,7 Prozent) praktiziert Techniken wie Yoga oder Meditation – dies entspricht etwa dreizehn Millionen Bundesbürgern beziehungsweise mehr als 800.000 deutschen Unternehmern, leitenden Angestellten oder leitenden Beamten. So die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Frauen und Männern, die das Marktforschungsinstitut TNS Infratest am 05. und 06. Januar 2009 realisierte. Die Studie erfolgte im Auftrag des Unternehmens Innervestment, das sich als Anbieter von Intensiv-Retreats für leistungsorientierte Menschen zum Ziel gesetzt hat, die aktuelle Entwicklung von Interesse, Praxis und Motiven zum Thema Yoga und Meditation zu analysieren.

„Die Studienergebnisse bestätigen unser Konzept, Führungskräften die positiven Effekte von Yoga und Meditation zugänglich zu machen. Die Praxis dieser Techniken führt zu einer tiefen, kraftvollen Gelassenheit, welche eine ideale Basis für die Anforderungen eines leistungsorientierten Lebensstils bildet – gerade auch in Krisenzeiten. Daher wundert es uns nicht, dass von den deutschen Unternehmern, leitenden Angestellten und leitenden Beamten jeder vierte Praktizierende seine Praxis aktuell sogar intensiviert.“, kommentiert Oliver Kulter, Trainer und Inhaber von Innervestment, ein weiteres Ergebnis der Umfrage.

Weitere Studienresultate:
  • Männer versus Frauen – obwohl bereits mehr als jeder siebte männliche Deutsche (12,8 Prozent) aktiv praktiziert, ist das Thema bei Frauen noch dominanter: Jede vierte Deutsche (26,1 Prozent) übt sich aktiv in Yoga oder Meditation.
  • Alterssegmente – bei 30- bis 39-Jährigen und Menschen ab 50 Jahre sind die meisten Praktizierenden zu finden. Mindestens jeder Fünfte ist aktiv, wobei die Menschen ab 50 Jahre die größte Zunahme (9 Prozent) und die ab 60 Jahre die größte Konstanz (18 Prozent) aufzeigen.
  • Hauptmotive – Je vier von zehn Befragten nennen Stressabbau, positive gesundheitliche Auswirkungen sowie mental positive Effekte als besonders wichtige Gründe für ihr Interesse an Yoga oder Meditation.

Quelle: Innervestment

Dieser Artikel wurde am 03.06.2009 im Vedamagazin veröffentlicht.
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Yoga

Sinngemäß heißt Yoga "Vereinigung", "Integration" oder "Einheit", was bedeutet, dass der Yoga ausübende (Yogi) damit einen Weg zum völligen Einssein mit der Welt beschreitet. Die im Westen bekannteste Yoga-Disziplin der Asanas, beschreibt Übungen (Körperstellungen), die der Geist-Körper-Integration dienen. Eine weitaus grundlegendere Yoga-Technik ist die Meditation; darüber hinaus beschreibt Yoga Wege zum Erlangen "übernatürlicher" Fähigkeiten (Sidhis), wie z.B. der Levitation.

 

 

Meditation

Meditation ist eine stille, in der Regel geistige Handlung, die den Körper entspannen und den Geist auf seine innere Mitte ausrichten soll. In einer Zeit voll von Zeitdruck und Stress kann Meditation nicht nur ein erholsames Gegengewicht zu diesen Begleiterscheinungen der Moderne bieten, sondern ganz allgemein die Gesundheit fördern. Als höchstes Ziel der Meditation gilt jedoch seit Menschengedenken das Erreichen der Erleuchtung. Eine sehr verbreitete und wissenschaftlich vielfach überprüfte Meditati...

 

 

Gandharva-Veda

Gandharva-Veda ist die klassische Musik der Vedischen Hochkultur. Sie ist die ewige Musik der Natur, deren Rhythmen sie widerspiegelt.

 

 

Raga

"Klangpersönlichkeit", melodische und rhythmische Grundstruktur in der klassischen indischen Musik *)

 

 

Bhajan

Bhajans sind die in Indien allgegenwärtigen spirituellen Volkslieder, mit denen die Verehrung für verschiedenste Devata (Gottheiten) ausgedrückt wird.

 

 

Gandharva

Soma-bereitende Licht-Gottheit; musizierende Apsara-Gefährten; siehe auch Gandharva-Veda *)

 

 

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