Wahloption „Keine Partei“ hätte 10% mehr Wahlbeteiligung gebracht

„Politikverdrossenheit“ ist das falsche Wort: Es muss PARTEIEN-Verdrossenheit heißen

Foto: aboutpixel.de - © fanny18
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Andreas Freier will Ihre Stimme, aber nicht etwa um ins Kanzleramt zu kommen. Der Mitbegründer des Vedamagazins initiierte „KeinePartei!“.
„Bereits die Begriffs-Augenwischerei trifft das Problem im Kern: Die Bürger sind all der falschen Versprechungen der Parteien müde, dies berührt aber nicht ihr grundsätzliches Interesse an Politik.“ Das meint Andreas Freier aus dem Kreis Steinfurt bei Osnabrück.

Und deshalb hat er die Initiative „KeinePartei!“ ins Internet gestellt, deren Ziel es ist, eben diese Option „Keine Partei“ ins Wahlgesetz aufzunehmen. Seiner eigenen Umfrage zufolge würden 44 Prozent der Bevölkerung die Option „Keine Partei“ auf dem Wahlzettel grundsätzlich befürworten (Ablehnung: 41%, Enthaltung: 15%, Erhebung: 300 zufällig befragte Personen in der Fußgängerzone Osnabrück, Juli 2009).

Hätte diese Option bei den aktuellen Bundestagswahlen auf dem Wahlzettel gestanden und hätten die Menschen dies gewusst, dann wäre die Wahlbeteiligung nach einer vorsichtigen Schätzung um 10 Prozent höher ausgefallen (knapp 30% Nichtwähler teilen sich gleichmäßig in drei „abgestufte Drittel“ auf, von denen das engagierteste Drittel dann mutmaßlich zur Wahl gegangen wäre und diese Option gewählt hätte).

Der Gründer der Initiative „KeinePartei!“ ist überzeugt, dass die etablierten Parteien hinsichtlich der Wahlmüdigkeit die falschen Adressaten für Lösungsideen sind: „Sie werden so lange Augenwischerei am Problem vorbei betreiben, bis sie erkennen, dass sie selbst das Problem sind. Eine solche Selbsterkenntnis ist freilich nicht zu erwarten. Ein Durchbruch in der Diskussion kann nur von außen erfolgen – durch außerparteiliche Initiativen und Unterstützung der Medien.“

Quelle: KeinePartei!


Dieser Artikel wurde am 30.09.2009 im Vedamagazin veröffentlicht.
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