Gehirnfunktion von Leistungsträgern ähnelt der von Meditierenden

Fähigkeiten von Spitzensportlern und Führungskräften durch Transzendentale Meditation?

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London - Leistungsträger weisen einen deutlich höheren Entwicklungsgrad von Gehirn und Psyche auf als der Bevölkerungsdurchschnitt. Dies zeigen aktuelle Untersuchungen von Gehirnfunktion und psychologischer Entwicklung. Darüber hinaus zeigen diese hoch entwickelten Gehirnfunktionen auffallende Ähnlichkeiten mit denen von Menschen, die Transzendentale Meditation ausüben, was darauf hindeutet, dass die Fähigkeit zu Spitzenleistungen durch diese Technik systematisch entwickelt werden könnte.

Zu den Probanden der Studie zählten Spitzensportler, Top-Manager und Führungskräfte aus unterschiedlichen Bereichen, die mit einer durchschnittlich leistungsstarken Kontrollgruppen verglichen wurden.

Die Studie mit dem Titel "Higher Development, Brain Integration, and Excellence in Leadership" wurde in der letzten Ausgabe von "Management Decision" - einer führenden Management-Zeitschrift in Großbritannien - veröffentlicht.

Die Studie entstand in Zusammenarbeit zwischen der Universität Oslo, der Norwegischen Schule für Sportwissenschaft, dem Norwegischen Olympia-Vorbereitungszentrum und der Maharishi University of Management (MUM) in den USA.

Harald Harung, Extraordinarius der Universität Oslo und Hauptautor des Artikels: "Es gibt unter Forschern eine wachsende Zustimmung für die These, dass die Entwicklung von Führungsstärke im Wesentlichen auf der Selbstentwicklung beruht. Die vorrangige Dimension bei der Entwicklung von Führungsqualitäten liegt in der Entwicklung der Persönlichkeit und des Bewusstseins der potenziellen Leistungsträger".

Dr. Harung weist darauf hin, dass frühere Untersuchungen seines Co-Autors Fred Travis festgestellt hatten, dass Menschen, die bis zu sieben Jahre lang die Transzendentale Meditation ausgeübt hatten, einen ähnlichen Grad an Gehirnintegration aufwiesen, wie Leistungsträger ("Peak Performers") - nach einer mindestens 20-jährigen Praxis sogar signifikant höhere Werte. "Die Qualitäten von Weltklasse-Leistungsträgern gleichen denjenigen, die TM-Ausübende sowohl individuell als auch kollektiv entwickeln", sagt Dr. Harung. Diese Meditationstechnik wurde auch mit Selbstverwirklichung im Sinne des Psychologen Abraham Maslow in Verbindung gebracht.

"Die Erfahrung der ruhevollen Wachheit während der Transzendentalen Meditation", erklärt Dr. Travis, Direktor des MUM Zentrums für Gehirn-, Bewusstseins- und Kognitionsforschung, "aktiviert und stärkt die exekutiven Funktionen des Frontalhirns - die Grundlage für erfolgreiches Lernen." Zu den Co-Autoren der Studie gehören auch Dennis Heaton, Co-Direktor des MUM Doktorandenprogramms im Bereich Management, sowie Warren Blank, führender Berater für Management und Organisationsentwicklung.

Details zur Studie (PDF)
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Transzendentale Meditation

Quelle: Maharishi Foundation Science and Education News Service


Dieser Artikel wurde am 07.10.2009 im Vedamagazin veröffentlicht.
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