Umweltinstitut fordert Konsequenzen nach dem Gen-T-Shirt Skandal
München - Der Skandal um genmanipulierte Baumwolle in „Bio“ Textilien hat die Problematik von Gentechnik in unserer Kleidung zu Tage gebracht. Die derzeitige Gesetzgebung und Kontrolle beugt einem derartigen „Betrugsskandal“ nicht ausreichend vor. Auch die bestehende EU-Ökoverordnung regelt den textilen sowie den gesamten non-food Bereich mit keinem Wort. Die Genindustrie feiert den steigenden Anteil genmanipulierter Baumwolle. Deshalb ist von einer sehr weitgehenden Kontamination von Baumwollkleidung mit Baumwolle, die z.B. in der ganzen Pflanze ein Insektizid produziert, auszugehen. Das Umweltinstitut München e.V. fordert eine lückenlose Kennzeichnungen von genmanipulierten Inhaltsstoffen bei Textilien. „Die Verbraucher dürfen nicht weiter über die Bestandteile ihrer Kleidung im Dunkeln gelassen werden“, erklärt Harald Nestler Vorstand im Umweltinstitut München e.V. „Wir haben das Recht zu wissen, was wir und besonders unsere Kinder täglich direkt auf der Haut tragen.“ Die Herstellung unserer Bekleidung muss in Zukunft ökologisch ausgerichtet werden, denn neben der Gentechnik sind auch Unmengen von Pestiziden, Chemikalien und Wasser bei Anbau und Verarbeitung von Baumwolle beteiligt. Quelle: Umweltinstitut München
Dieser Artikel wurde am 27.01.2010
im Vedamagazin veröffentlicht.
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