Suchmaschine Ixquick bietet anonymes Surfen im Web

Kostenfreier Proxy-Service macht Nutzung des Internet wieder zur Privatsache

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Demonstration „Freiheit statt Angst“ 2009 in Berlin
Zeist (pts) - Die Erfinder von Ixquick, der „privatesten Suchmaschine der Welt“ und deren US Format Startpage.com gaben heute bekannt, dass ab Sofort ein neuer und absolut sicherer Proxyservice zur Verfügung steht. Dieser ermöglicht den Nutzern privates Surfen im Web. Es werden während dem Internetzugriff keinerlei Daten an die besuchten Websites weitergegeben. Der Besuch im Web wird so wieder zur Privatsache.

Der neue Service ist absolut kostenfrei und die Nutzung ist sehr einfach. Der Dienst ist direkt mit den Suchergebnissen von Ixquick verknüpft. Unter jedem Suchergebnis findet man eine Option um einen Proxy Dienst vorzuschalten. Wird diese Funktion aktiviert, dann öffnet sich die angewählte Seite in einem neuen Fenster und Ixquick verhindert jegliche Weitergabe von Daten oder Verhalten der BenutzerInnen. Ixquick selbst speichert solche Daten selbstverständlich nicht.

Ixquick ist eine international preisgekrönte Suchmaschine mit branchenführenden Datenschutzrichtlinien. Gegründed wurde Ixquick 1998 in New York und ist seitdem die einzige Suchmaschine, die den AnwenderInnen absolute Privatsphäre garantiert und keinerlei Benutzerbezogene Daten aufzeichnet. Ebenfalls einzigartig ist, dass die Suche unter ssl Verschlüsselung statt findet, wodurch auch Lauscher von Außen abgewehrt werden. Sämtliche Informationen zu Datenschutz und Funktionalität sind unter www.ixquick.com abrufbar. Am US Markt ist Ixquick als Startpage.com bekannt.

Was nur wenige wissen und beachten: Im Web wird von den Betreibern einer Website meist alles aufgezeichnet. Die handelnden Personen wissen, woher man kommt, wohin man geht, die IP addresse, welche Seiten besucht werden und sogar Betriebssystem, Browser und andere technische Details lassen sich so ermitteln.

Mit Ixquick gehört das der Vergangenheit an. Ixquick ist derzeit die einzige Suchmaschine, die keine Aufzeichnungen des Surfverhaltens seiner Benutzerinnen führt und auch keine sonstigen Daten wie etwa IP Adressen sammelt. Mit dem neuen Service verhindert das Unternehmen nun auch den Zugriff von Drittanbietern und gewährleistet Annonymität. Keine IP Adressen, keine Daten über verwendete Software oder ähnliche Informationen werden übermittelt. Eine Firewall für Websurfer.

Der neue Service wurde heute, anlässlich des Datenschutztages 2010 (Data Privacy Day 2010), freigegeben.

"Die Menschen sind seit neuesten Berichten über die Datensammelwut mancher Betreiber, mehr denn je für das Thema Datenschutz im Internet sensibilisiert.", so CEO Robert Beens. "Wir möchten dieser immer größer werdenden Nutzergruppe die entsprechenden Werkzeuge in die Hand geben, um deren natürliches Bedürfnis an Privatsphäre abdecken zu können. Der neue Proxyservice ist der nächste logische Schritt. Schließlich sind für die meisten Webnutzer Suchmaschinen der jeweilige Ausgangspunkt, um neue Webservices zu entdecken. User die Ixquick nutzen, erhalten sämtliche Ergebnisse ganz privat und geschützt. Und von heute an sind Ixquick Nutzer auch nach dem Verlassen von Ixquick ganz privat unterwegs."

Auf Video nimmt die Datenschutzexpertin Dr. Katherine Albrecht zum Thema Stellung und erläutert den neuen Dienst ausführlich.

Details und Anleitung für den neuen Webservice finden Interessierte auch unter http://ixquick.com/proxy/deu/help.html. Das Video kann auch auf YouTube abgerufen werden.

Quelle: Pressetext


Der Ixquick-Proxy im Kurztest der Vedamagazin Redaktion

In einem ersten Test funktionierte dieser Service auf den ersten Blick erfreulich einfach und problemlos. Die besuchten Seiten wurden unter Verschleierung der eigenen IP-Adresse i.d.R. zügig, nur gelegentlich etwas verlangsamt angezeigt. Die Betreiber der besuchten Webseiten bekamen im Test eine neutrale niederländische IP-Adresse zu Gesicht.

Zur Handhabung muss muss sagen, dass die Integration des Proxy in die Suchmaschine zwar durchaus praktisch ist, dass sie den Benutzer aber praktisch dazu zwingt, diese Suchmaschine zu verwenden. Zudem entspricht es der Gewohnheit, in Suchergebnissen auf den jeweiligen Seitentitel zu klicken, um die Zielseite zu öffnen. Aber damit landet man sofort wieder im „normalen“, unsicheren Internet. Es bedarf wohl einiger Übung, um bei Bedarf (oder womöglich generell) immer den speziellen Proxy-Link zu benutzen.

Es fiel auf, dass nicht alle Seiten mit diesem vorgeschalteten Proxy aufgerufen werden können. So zeigte sich die Suchmaschine nicht in der Lage oder nicht willens, eine zufällig ausgewählte Testseite (www.ipnummer.de) anzuzeigen und bot stattdessen nur einen direkten (also ungeschützten) Aufruf an:
Die von Ihnen angeforderte Seite wird nicht vom Ixquick Proxy unterstütztProxy. 
Klicken Sie hier, um diese Seite direkt aufzurufen.

Unbedingt muss darauf hingewiesen werden, dass so ein Proxy keinesfalls 100%ige Anonymität gewährleisten kann. Über bestimmte Programmteile von entsprechend präparierten Internetseiten (z.B. per Javascript oder Flash) kann die Identität des Surfers theoretisch ermittelt werden - und für die Nutzung von Ixquick ist es erforderlich, dass JavaScript aktiviert ist. Auch zwischengeschaltete Instanzen (z.B. der Internetprovider oder „Lauschprogramme“) könnten das Surfverhalten trotz des Proxys entschlüsseln und verfolgen. Das könnte natürlich auch für den Anbieter dieses Service selbst gelten. Dessen Angabe, die Verbindungsdaten nicht zu speichern, kann man vertrauen, muss man aber nicht. Und selbstverständlich nützen die besten Sicherheitsmaßnahmen nichts, wenn man als Surfer freigiebig persönliche Daten eingibt.

Fazit: Für den gelegentlichen Gebrauch beim alltäglichen Surfen ist diese Funktion durchaus nützlich und solcherart geschützes Internet-Surfen ist allemal sicherer, als die herkömmliche Methode. Andernfalls füttern wir die Betreiber von Internetseiten und v.a. großer Suchmaschinen mit täglich wachsenden Informationen über nahezu alle Details unseres persönlichen oder beruflichen Lebens. Surfer, die höhere Sicherheitsanforderungen stellen, oder die gar politische oder strafrechtliche Verfolgung zu befürchten haben (wie z.B. Bürger totalitärer Regime oder politische Blogger), sollten sich allerdings nicht auf diesen Proxy verlassen. Die Handhabung lässt noch zu wünschen übrig, besonders weil der Schutz nicht generell und automatisch wirkt und somit ein intuitives oder spontanes Surfen behindert wird.
Dieser Artikel wurde am 28.01.2010 im Vedamagazin veröffentlicht.
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Five headed Shiva.jpg (Adoration of Shiva, 1696, India, Himachal Pradesh) - This image is in the public domain because its copyright has expired. - Quelle und Details: commons.wikimedia.org/wiki/Image:Five headed Shiva.jpg

 

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Shiva steht für unendliche und allmächtige Stille, für reine Transzendenz. Einer der drei Vedischen Hauptgötter. Shiva fördert spirituellen und materiellen Fortschritt und Gesundheit.

 

 

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Wissen. Das uralte, zeitlose Menschheitswissen der Veden, wurde in Indien über Jahrtausende hinweg - erst mündlich in Versform, später auch in Schriftform - überliefert. Vedisches Wissen wurde in den letzten Jahrzehnten auch im Westen zugänglich gemacht und übt hier einen wachsenden Einfluss aus. Zu den bekanntesten der zahlreichen Vedischen Wissensgebiete zählen Ayurveda, Meditation, Yoga, Vastu (Architektur), Jyotish (Astrologie). Die Gesamtheit Vedischen Wissens ("der Veda") umfasst nahezu alle Bereic...

 

 

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Das Rezitieren ("Chanten") und das Anhören von Texten aus der Vedischen Literatur soll das kreative Potential von Körper und Geist kultivieren. Dabei steht weniger das intellektuelle Verständnis der Inhalte im Mittelpunkt, als die auf Resonanz beruhend Wirkung der Klänge. Die Unesco erklärte die Vedischen Rezitationen zum Weltkulturerbe.

 

 

Chant

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