Transzendentale Meditation kann tatsächlich Bluthochdruck senken

Nebenwirkungsfreie Verringerung von Arteriosklerose und Herz-Kreislauferkrankungen

Bereits frühere Studien wiesen darauf hin, dass Transzendentale Meditation Bluthochdruck senken kann. Die Ergebnisse waren so vielversprechend, dass es manchem schwer fiel, ihnen Glauben zu schenken. Eine neue Meta-Studie sorgt jetzt für Klarheit und bescheinigt den Resultaten der TM eine vergleichsweise hohe Signifikanz.

Schon im Jahr 2007 untersuchten Ospina (University of Alberta, USA) und Bond (Capital Health Evidence based Practice Center, Edmonton, Kanada) 813 medizinische und psychologische Arbeiten, die sich mit der Wirkung von Meditation allgemein auf Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und Drogen- und Arzneimittelmissbrauch befasst hatten. „Gewisse Arten“ der Meditation, so die Forscher, könnten bei Patienten Bluthochdruck und Stress reduzieren und bei Gesunden Herzfrequenz, Blutdruck und den Cholesterin-Spiegel senken. Die methodische Qualität der Untersuchungen sei jedoch meist unzureichend. Mit am häufigsten sei Transzendentale Meditation untersucht worden. Auftraggeber der Studie war das US-Gesundheitsministerium; die Finanzierung erfolgte durch das U.S. National Center for Complementary and Alternative Medicine, Bethesda, USA.

2008 nun veröffentlichte das American Journal of Hypertension eine Studie, die Qualitätsbewertung und Meta-Analyse einsetzte. Untersucht wurden alle bis Dezember 2006 veröffentlichten Arbeiten über die Wirkungen von TM auf den Bluthochdruck. Die Autoren Anderson, Liu und Kryscio, Universität von Kentucky, USA, fanden neun randomisiert-kontrollierte Studien, die die Qualitätskriterien der Untersuchung erfüllten. TM war hier als primäre Maßnahme angewandt worden. Das Ergebnis: Im Durchschnitt nahm bei regelmäßiger TM-Praxis der Blutdruck systolisch um 4,7 mmHg, diastolisch um 3,2 mmHg ab.

Die gefundenen Werte seien so hoch, dass nach Ansicht der Autoren auch eine signifikante Verringerung von atherosklerotischen und Herz-Kreislauferkrankungen zu erwarten sei, „ohne medikamentöse Nebenwirkungen“. (Als optimal gelten Werte von „120 zu 80“, als erhöht gelten Werte von „140 zu 90“.) Nach Ansicht von Science Daily werde damit eine frühere Studie bestätigt. Dort habe Transzendentale Meditation im Vergleich zu anderen Formen von Entspannung, Meditation, Biofeedback oder Stressmanagement den Bluthochdruck signifikant gesenkt.

Siehe auch: Themenportal Meditation: Der Vedische Weg zur Erleuchtung

Quelle: Grundlage ist ein Text des Wikipedia-Autors „Ju52“.

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Dieser Artikel wurde am 28.03.2008 im Vedamagazin veröffentlicht.
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Er wird nur durch jene erkannt, die Ihn jenseits aller Gedanken wissen, nicht durch jene, die sich vorstellen, Er könne durch Gedanken erfahren werden. … Wenn du denkst, "Ich kenne Ihn gut", dann kennst Du die Wahrheit nicht. Du erfährst diese Erscheinung des Brahman nur durch die inneren Sinne. Hör nicht auf zu meditieren! - Kena Upanishad

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