Beatles-Special - Change Begins Within

Wiedervereinigung dank Benefiz für die Ziele ihres spirituellen Lehrers Maharishi

Leinwand über der Bühne mit historischen Bildern aus dem Ashram: Paul und George vor Maharishi - Foto © All rights reserved
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Leinwand über der Bühne mit historischen Bildern aus dem Ashram: Paul und George vor Maharishi
Bei einem aufsehenerregenden Benefizkonzert in New York feierten am 4. April mehrere Musiklegenden ein ganz besonderes Wiedersehen. Sie alle waren 1968 Teilnehmer eines mehrwöchigen Meditationskurses im Maharishi-Ashram in Rishikesh (Indien). 

Sicher wäre dieses gut vierzig Jahre zurückliegende Zusammentreffen längst in Vergessenheit geraten, hätte dessen „Flower-Power-Spirit“ damals nicht eine ganze Generation geradezu elektrisiert - und hätten nicht viele der Teilnehmer zu den größten Stars ihrer Zeit gezählt - allen voran: die Beatles.

Beatles-Rest vereint, nur für einen Abend - vorerst

Neben den beiden noch lebenden Beatles, Paul McCartney und Ringo Starr, gaben sich mit Donovan („Sunshine Superman“), Mike Love (Beach Boys) und dem Jazzflötisten Paul Horn noch drei weitere „Rishikesh-Veteranen“ die Ehre. Darüber hinaus konnte der Initiator des Konzertes, kein geringerer als der Kultregisseur David Lynch (Eraserhead, Blue Velvet), noch viele weitere große Namen auf die Bühne locken, u.a. Sheryl Crow, Eddie Vedder (Pearl Jam) und Moby.

Natürlich waren insbesondere alle Beatles-Fans überglücklich und feierten ihre Top-Acts bei Evergreens wie „Lady Madonna“ oder „With A Little Help From MyFriends“ mit tosendem Applaus. Damit schaffte David Lynch geradezu ein Wunder, denn nach dem Gedenkkonzert zum ersten Todestag ihres Kollegen George Harrison (2002) war es erst das zweite Mal seit der Beatles-Trennung, dass ehemalige Mitglieder gemeinsam Beatles-Stücke aufführten.

Kurz nach dem Benefizkonzert in New York wurde berichtet, dass Paul McCartney und Ringo Starr über den Abend hinaus weiter musikalisch zusammenarbeiten zu wollen. Angeblich beabsichtigen sie, in Kürze ein gemeinsames Album aufnehmen.

Transzendentale Meditation in Schulen für eine bessere und friedliche Welt

Gigantisch über der Bühne: Maharishi Mahesh Yogi - Foto © All rights reserved
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Gigantisch über der Bühne: Maharishi Mahesh Yogi
David Lynch, der von sich sagt, er meditiere seit über 30 Jahren jeden Tag, setzt mit seiner Stiftung seit einigen Jahren die Bestrebungen für Weltfrieden seines spirituellen Meisters Maharishi Mahesh Yogi fort.

Maharishi startete 1957 in Indien den Aufbau einer geistigen Erneuerungsbewegung mit dem zentralen Element der aus der Yoga-Tradition abgeleiteten Transzendentalen Meditation. Bis heute haben mehrere Millionen Menschen diese mühelose geistige Entspannungstechnik erlernt. Bis zu seinem Tod 2008 arbeitete Maharishi unermüdlich an der weltweiten Wiederbelebung des vollständigen Vedischen Wissens, einschließlich so populärer Teilbereiche wie Ayurveda oder Vastu.

Regisseur David Lynch und seine Stiftung organisierten dieses bemerkenswerte Benefizkonzert, das unter dem Motto „Change Begins Within“ stand. Der Erlös (erhoffte 50 Millionen Dollar) soll es ermöglichen, weltweit eine Million Kinder darin auszubilden, mithilfe Transzendentaler Meditation eine friedliche Welt zu schaffen.  Die Stiftung vergibt Stipendien für schulische Meditationsprogramme in den Vereinigten Staaten und in der ganzen Welt. Zudem werden Mittel für Universitäten und Forschungseinrichtungen bereitgestellt, um die Auswirkungen der Programme auf Kreativität, Intelligenz, schulische Leistungen, sowie auf ADHS und andere Lernstörungen wie Angst, Depression, Drogenmissbrauch oder Essstörungen zu untersuchen.

Interview mit Sir Paul McCartney über das Konzert der David-Lynch-Stiftung

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Sir Paul McCartney beim „Live 8“ Konzert (2005)
Was ist dran, an dem Ziel der David-Lynch-Stiftung, das Sie dazu inspirierte, an diesem Konzert teilzunehmen?

Paul McCartney: Ich finde die Idee gut, einen uralte Technik in die moderne Welt hineinzubringen. Wer hätte gedacht, dass man, indem man Meditation in das Erziehungssystem integriert, den Aggressionspegel der Leute herabsetzen kann und so eine friedlichere Gesellschaft bekommt.

Sie sind 1968 nach Indien gereist, um bei Maharishi zu lernen. Was war die allerwichtigste Idee oder Erfahrung oder Lektion, die Sie während dieses Aufenthalts gewannen?

Paul McCartney: Ein Mantra von Maharishi zu bekommen und dann zu lernen, wie man damit umgeht. Der Rest liegt an einem selbst. Also der wichtigste Aspekt dieser Reise war eigentlich, ein Mantra bekommen zu haben und gelernt zu haben, was man damit macht – der Rest war ganz viel Spaß.

Was sind Ihre Erinnerungen an Maharishi? Wie würden Sie ihn beschreiben?

Paul McCartney: Er war eine hochspiritueller und intelligenter Mann, aber was ihn für mich so liebenswert machte, war sein ansteckender Sinn für Humor.

Warum ist es Ihrer Meinung nach so wertvoll für junge Menschen, zu meditieren? Was gewinnen sie Ihrer Meinung nach aus dieser Erfahrung?

Paul McCartney: Ich meine, Meditation ermöglicht einem einen Moment im Tagesgeschehen, wo man in Frieden mit sich selbst  - und damit mit dem Universum - sein kann; dies hielt man früher für eine etwas verrückte Hippie-Idee, aber heutzutage wird dies schon viel mehr akzeptiert und stimmt sogar überein mit einem Teil des fortschrittlichsten wissenschaftlichen Denkens.

Haben Sie Ihren Fans irgendetwas Spezielles mitzuteilen?

Paul McCartney: Danke, dass ihr mir weiterhin zuhört! Ich wünsche euch Frieden, Liebe und Lachen.
 



Pressekonferenz vor „Change Begins Within“ (3.4.2009)
Sir Paul McCartney und Ringo Starr waren die bekanntesten unter den vielen Stars, die heute in der Radio City Music Hall ihre Unterstützung der Initiative der David-Lynch-Stiftung erklärten, weltweit eine Million Schüler in Transzendentaler Meditation zu unterrichten.

Ankündigung des Benefizkonzertes (11.2.2009)
Kein geringerer als der Kultregisseur David Lynch ist der Initiator eines Benefizkonzertes, das am 4. April in New York stattfinden wird. Paul & Ringo können dabei nach über vier Jahrzehnten ein Wiedersehen mit Donovan und Paul Horn feiern, die ihn schon 1968 nach Indien begleiteten.

Videos von „Change Begins Within“
Paul McCartney and Friends (Privataufnahmen auf Youtube in mäßiger Qualität), Teil 1:


Teil 2:


Finale: Paul McCartney and Friends - „Cosmically Conscious“



Hintergrund
Blumenbekränzt sitzen John, Paul, George und Ringo im indischen Ashram von Maharishi Mahesh Yogi - dieses Bild ist geradezu ein Symbol für die Flower-Power-Zeit der späten Sechzigerjahre. Nach mehr als drei Jahrzehnten wurden nun Fotos von den Beatles im Ashram veröffentlicht, die diese Zeit erneut lebendig werden lassen.
Foto: © public domainDavid Lynch Foundation
Die Stiftung des Kultregisseurs hat seit 2005 in den USA, in Lateinamerika, im Nahen Osten und in Afrika vielen Tausend Studenten, Eltern und Lehrern Stipendien gewährt, um die Meditation zu erlernen. Die Stiftung finanziert außerdem unabhängige wissenschaftliche Forschung der Auswirkungen der Technik der Transzendentalen Meditation auf Stress, Lernen und das Verhalten.
www.DavidLynchFoundation.org
Der Kultregisseur praktiziert seit gut 30 Jahren zweimal täglich die Transzendentale Meditation. David Lynch fühlt sich damit auf dem "Superhighway" zur Erleuchtung, weil er direkt von der ersten Meditation an den Schlüssel in die Hand bekam, der "die Tür zum Einheitlichen Feld öffnet". Dort erlebte er reine Seligkeit, meint Lynch, dies träfe nicht auf andere Formen der Meditation zu. Interview von Noah Rothbaum.
Starregisseur David Lynch arbeitet an einem Dokumentarfilm über das Leben von Maharishi Mahesh Yogi, dem Begründer der Transzendentalen Meditation. Erzählt wird Maharishis Leben anhand von zahlreichen Filmdokumenten der Weltreisen Maharishis, die ihn in dem halben Jahrhundert seines Wirkens durch 192 Länder unserer Welt geführt haben.

Videos: die Beatles bei Maharishi in Rishikesh (Indien)
Die Beatles, Donovan und Paul Horn 1968 bei Maharishi in Indien, Original-Filmaufnahmen


The Beatles: „Dear Prudence“ mit Original-Filmaufnahmen von 1968 aus Rishikesh

Quelle: Presseinformation von Maharishi.at u.a.


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Weisheit des Augenblicks
Strenge Dich nicht an für Deine Bedürfnisse des Lebens - es reicht, sich ihrer ruhig und wach bewusst zu sein. In dieser Weise wird das Leben natürlicher und müheloser fortschreiten. Das Leben ist da, um sich zu erfreuen. - Maharishi Mahesh Yogi (1918 -2008)

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